KI & Datenschutz: Die Basics
Stand: März 2026
Sicher durch den Dschungel. Für Lehrpersonen & IT. Dauer: ca. 60 Min.
1. Die goldene Regel: PI (Personenbezogene Daten) ✓
Niemals Namen eingeben
Füttern Sie keine KI mit Klarnamen, Adressen oder Noten von Schülern. Wenn Sie Zeugnistexte formulieren lassen, nutzen Sie Pseudonyme ("Schüler X").
2. Serverstandort & AGB ✓
Wo liegen die Daten?
US-Anbieter (OpenAI etc.) sind problematisch für Schülerkonten. Nutzen Sie für Schüler wenn möglich Tools mit Servern in EU/CH oder "Enterprise"-Verträge ohne Datentraining.
3. Urheberrecht & Output ✓
Wem gehört das Bild?
KI-generierte Bilder sind (aktuell) meist gemeinfrei. Sie dürfen sie nutzen. Vorsicht bei der Eingabe von urheberrechtlich geschütztem Material (ganze Buchkapitel) in die KI.
3. Urheberrecht & Output ✓
Wem gehört das Bild?
KI-generierte Bilder sind (aktuell) meist gemeinfrei. Sie dürfen sie nutzen. Vorsicht bei der Eingabe von urheberrechtlich geschütztem Material (ganze Buchkapitel) in die KI.
4. Der Schnell-Check für Tools (DPIA light) ✓
Bevor Sie "Anmelden" klicken...
- ❓ Zweck: Brauche ich das Tool wirklich pädagogisch?
- ❓ Daten: Was muss ich eingeben? (Nur E-Mail oder mehr?)
- ❓ Alter: Ist das Tool ab 13 oder 18? (AGB checken!)
5. BYOD: Private Smartphones im Unterricht ✓
Grauzone Klassenzimmer
Wenn Schüler ihre eigenen Handys nutzen, gilt: Sie dürfen keine schulischen Pflichtaufgaben auf privaten Accounts erzwingen, die Daten sammeln.
Lösung: Bieten Sie immer eine analoge Alternative oder ein Schul-Gerät an.
6. Wann brauche ich eine Unterschrift? ✓
Einwilligung ist King
Für alles, was über die Standard-IT der Schule hinausgeht (z.B. Nutzung von ChatGPT Free), brauchen Sie bei Minderjährigen eine Einverständniserklärung der Eltern.
7. Abschluss & Zertifikat ✓
Sie sind datenschutz-fit!
Datenschutz ist kein Verhinderer, sondern ein Qualitätsmerkmal guter Schule.