Schule
- Sek I in einem mittelgrossen Deutschschweizer Kanton
- 24 Klassen, ~450 Lernende, 42 Lehrpersonen
- 3 Niveaus (Grund-, Erweiterte, Pfadanforderungen)
- 1:1-Geräte (Schul-Notebooks) seit 2022
Illustratives Muster · alle Namen, Orte und Zahlen sind fiktiv
Eine Sek I mit 24 Klassen und ~450 Lernenden zeigt in dieser Muster-Fallstudie, wie sich KI in eineinhalb Jahren von unkontrolliertem Zufallsbetrieb zu strukturierter Nutzung wandeln lässt. Die Fallstudie ist entlang der Modelle A und B gegliedert; Modell C (Infrastruktur) wird gestreift.
Im Frühling 2024 reichen zwei Familien Beschwerde ein: Die Bewertung einer Schreibaufgabe sei unfair, weil Mitlernende offensichtlich KI genutzt hätten – ohne Konsequenz. Eine Lehrperson reagiert mit einem Totalverbot, eine andere erlaubt KI explizit; dieselbe Schule, gegensätzliche Regeln. Die Schulleitung merkt: Ohne tragende Linie verliert sowohl Fairness als auch Pädagogik an Substanz. Das Problem ist nicht die KI, sondern die fehlende schulische Entscheidung.