Werkzeug · Interaktiv

KI-Entscheidungsbaum

Stand: April 2026 · 6 Fragen · ~2 Minuten

Sechs Fragen klären, ob eine Lehrperson oder Schule KI für eine konkrete Aufgabe einsetzen darf – und in welchem Modus. Am Ende steht eine klare Ampel-Empfehlung (grün / gelb / rot), eine Begründung und ein Link in die schulische Policy-Logik. Die Antworten werden lokal im Browser gehalten; das Ergebnis kann per URL geteilt werden.

Schritt 1 von 6

1. Was ist das Ziel des KI-Einsatzes?
2. Welche Daten fließen in die KI?
3. Welche Schulstufe / welches Alter?
4. Berührt der Einsatz ein Kernlernziel?

Als Kernlernziel gilt eine Kompetenz, deren selbständiger Aufbau das pädagogische Ziel der Einheit ist (z. B. "eine Argumentation aufbauen", "mathematisch modellieren").

5. Gibt es eine schulische Tool-Freigabe?

Steht das konkrete Werkzeug in der schulischen Tool-Registry als zugelassen?

6. Ist eine menschliche Aufsicht möglich?

Wie die Empfehlung zustande kommt

Das Tool ist keine Rechtsauskunft, sondern eine strukturierte Vorprüfung. Es bildet die drei Hauptdimensionen des schulischen KI-Einsatzes ab: didaktische Wirkungstiefe (Fragen 1, 4), Datenschutz (Frage 2), Stufe und Governance (Fragen 3, 5, 6).

🟢 Grün

Einsatz ist mit üblichen Vorsichtsmaßnahmen vertretbar. Dokumentieren, im Unterricht transparent machen, in das Transparenz-Protokoll aufnehmen.

🟡 Gelb

Einsatz nur in geprüftem Modus. Aufgabenformat anpassen (höherer Generativitätsgrad), Aufsicht erhöhen, Policy konsultieren.

🔴 Rot

Einsatz derzeit nicht empfehlenswert oder rechtlich problematisch. Bevor weitergeplant wird: Zweck, Daten und Governance überdenken; ggf. Schulleitung einbeziehen.

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