5 goldene Regeln für deine Arbeit mit KI-Tools wie ChatGPT, Claude oder Gemini.
KI ist dein Werkzeug, nicht dein Ersatz. Du entscheidest, was du übernimmst. Du verstehst, was du abgibst. Du verantwortest, was du einreichst.
"Cool, Copy-Paste fertig!"
"Interessant – aber stimmt das? Lass mich das prüfen."
KI macht Fehler. Sie erfindet Fakten ("Halluzinationen"), zitiert falsche Quellen und klingt dabei super überzeugend. Verifiziere jede wichtige Aussage mit echten Quellen.
"ChatGPT hat gesagt, Einstein hat den Nobelpreis für E=mc² bekommen."
"Ich hab bei Nobel-Website nachgeschaut: Er bekam ihn für den photoelektrischen Effekt."
Wenn du KI nutzt, gib es an. Das ist kein Geständnis – es ist professionell! Fülle das Transparenz-Protokoll aus: Welche Tools? Wofür? Was ist dein Eigenanteil?
"Das hab ich alles selber geschrieben." (Aber eigentlich nicht)
"ChatGPT für Gliederung, eigene Recherche für Inhalte, Korrektur von Claude."
Du brauchst ein Fundament, bevor KI helfen kann. Wer nie selbst gerechnet hat, kann nicht beurteilen ob eine KI-Rechnung stimmt. Grundlagen ohne KI = später bessere KI-Nutzung.
"Ich lass KI das Interpretieren machen, Lesen ist mir zu anstrengend."
"Ich interpretiere zuerst selbst, dann nutze ich KI für Alternative Perspektiven."
Gib niemals persönliche Daten, Passwörter, oder Informationen über andere Personen in KI-Tools ein. Was du eingibst, könnte gespeichert werden.
"Schreibe eine Geschichte über meinen Mitschüler Max Muster aus der 9a..."
"Schreibe eine Geschichte über einen fiktiven Schüler..."
Bei zertifizierenden Prüfungen (Abschlussprüfungen, wichtige Tests) ist KI in der Regel komplett verboten. Achte immer auf die Regeln deiner Lehrperson! Unerlaubte KI-Nutzung = Täuschungsversuch.
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KI-Didaktik: Kognitive Souveränität im Klassenzimmer
Gehe diese Checkliste durch, bevor du deine Arbeit einreichst.
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